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Eine riesen Sauerei – Quiek.de

Eine riesen Sauerei – Quiek.de

Kann man zu viele Domains haben? Eigentlich nicht. Denn wer weiß schon, ob eine Domain nach einiger Zeit nicht mal Unsummen an Geld einbringt! Über die letzten Jahre hinweg habe ich so immer wieder einzelne Domains registriert. Quasi ein Highlight nach dem Anderen. Bevorzugt Domains mit kurzen aussprechbaren Namen, da diese nur selten zu haben sind. Bringt mir eine dieser Domains heute Unsummen an Geld ein? Eher nicht…

Alle paar Monate stehe ich daher vor der Frage, was aus diesen Domains werden soll. Vergangenen Dienstag war es wieder soweit. Voller Eifer und Tatendrang, fest entschlossen einige alte Domains zu kündigen, machte ich mich ans Werk. Die erste Domain auf meiner Liste war quiek.de. Die Domain ist ja schon sehr kurz und prägnant – eigentlich viel zu schade zum Kündigen. Aber sollte die Domain deswegen weitere vier bis fünf Jahre Staub ansetzten? Nein. Somit blieben zwei Optionen: Kündigen oder mit Leben füllen.

Wenige Augenblicke später stand glücklicherweise die rettende Idee: quiek.de wird die neue Plattform für Sauerei im deutschsprachigen Netz.

Seid ihr von etwas genervt? Oder wollt ihr einfach mal Dampf ablassen? Quiek.de machts möglich (Twitter Account vorausgesetzt). Twittert dazu einfach über eine Sauerei eurer Wahl. Quiek.de findet alle Tweets die „Sauerei“ enthalten und gibt diesen eine Plattform.

Wenn das mal keine Anwendung ist, auf die die Welt gewartet hat?!

Zur Technik

Im ersten Schritt habe ich versucht eine rein Client-seitige JavaScript Anwendung zu schreiben. Die einzelnen Tweets werden per AJAX und JSONP über die Twitter Search API geladen. Grafiken habe ich keine eingesetzt, sondern greife auf CSS Features wie text-shadow, box-shadow und RGBA zu.

Durch die folgenden zwei META-Elemente kann die Website gleichzeitig als Mobile Web App verwendet werden:

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0, maximum-scale=1.0, user-scalable=0" />
<meta name="apple-mobile-web-app-capable" content="yes" />

Ergänzend wird mit Hilfe von CSS Media Queries die Schriftgröße und der Seitenrand für die Darstellung auf kleinen Bildschirmen optimiert.

Damit die Seite einen kleinen Mehrwert zur Sauerei auf Twitter hat, können Nutzer einzelne Sauereien „liken“ und so die Top Ten der quiek.de Sauereien bestimmen. Die Top Ten sollten allerdings für alle Nutzer gelten, daher musste ich mein Plan, eine rein Client-seitige JavaScript Anwendung zu schreiben, verwerfen und überlasse die Verwaltung der „gelikten“ Tweets einem kleinen PHP Script.

Mal sehen, wie es mit der Seite und meiner Domain weitergeht. Fürs Erste ist die Domain gerettet und mein Gewissen besänftigt :)

 

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