Modular Java
Durch das Buch Der Pragmatische Programmierer von Andrew Hunt und Dave Thomas bin ich auch auf deren Firma The Pragmatic Programmers gestoßen. Unter dem Titel “The Pragmatic Bookshelf” publizieren die beiden – was will man auch anderes erwarten – pragmatische Bücher. Schon lange wollte ich mir eines dieser Bücher besorgen, da ich ein großer Fan von praxisnahen, hands-on Büchern bin. Schlussendlich habe ich mich für Modular Java mit dem Untertitel Creating Flexible Applications with OSGi and Spring von Craig Walls entschieden und war hell auf begeistert.
Interessant war das Buch für mich in erster Linie wegen OSGi. Vor dem Lesen des Buches wusste ich zwar grob, um was es bei OSGi ging, der praktische Nutzen war mir allerdings nicht wirklich ersichtlich. Da die Version 1.0 des Open Source Frameworks Pustefix, auf dem die Bestellprozesse bei 1&1 basieren, nun auch auf OSGi setzt, wollte ich mehr über OSGi erfahren und im Idealfall auch direkt erste praktische Erfahrungen sammeln. Genau dies erfüllt Craig Walls auf gerade mal 200 sehr gut zu lesenden Seiten.
Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Im ersten Teil “OSGI Fundamentals” werden die Grundlagen von OSGi kurz und knapp erklärt und die Entwicklung des Hello World Beispiels im OSGI Style beschrieben. Anschließend wird die Beispielanwendung “Dude, Where’s My JAR” eingeführt und der Umgang mit Bundles sowie die Entwicklung von OSGi Services genauer beschrieben. Im zweiten Teil “Spring Dynamic Modules and Web Bundles” erklärt Walls neben Spring Dynamic Modules und Web Bundles auch wie man OSGi Bundles erweitern kann. Den Abschluss bildet der Teil “Finishing Touches” in dem es um OSGi im Live Betrieb sowie die Konfiguration der Anwendung geht.
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